4.4 Obdach- und Wohnungslosigkeit bekämpfen

Immer mehr Menschen in der Region Hannover sind von Obdachlosigkeit betroffen. In letzter Zeit geraten nicht nur Einzelpersonen in die Obdach- und Wohnungslosigkeit, sondern vermehrt ganze Familien. Durch die Unterbringung der zahlreichen AsylbewerberInnen wird sich die Wohnungsnot, wenn nicht umgehend gehandelt wird, dramatisch verschärfen. Obdachlosigkeit kann nur dann bekämpft werden, wenn auch tatsächlich genügend Wohnraum zur Verfügung steht.

DIE LINKE. fordert:

• Bau und Ausbau dezentraler, kleinerer Notunterkünfte für die verschiedenen Zielgruppen, insbesondere für Familien mit Kindern, Frauen und jungen Menschen.

• Die Städte und Gemeinden in der Region Hannover müssen schnell und kurzfristig mehr Wohnungen zur Anmietung für Obdach- und Wohnungslose zur Verfügung stellen.

• Aufenthaltsangebote für Obdachlose sollen Tag und Nacht geöffnet sein

• Die derzeit bestehenden Beratungsangebote einer niedrigschwelligen, ganzheitlichen Beratung und Betreuung mit dem Schwerpunkt auf Sozial- und Schuldnerberatung sowie psychosoziale Hilfen sind auszubauen. → Siehe auch „Wohnen für alle und nicht Profit für wenige“