4. Soziale Region Hannover

In der sozialen Region Hannover sollen alle BürgerInnen unabhängig von ihrem Einkommen am sozialen, kulturellen und öffentlichen Leben teilhaben können, egal was sie verdienen. Grundbedürfnisse wie Wohnen, Gesundheitsvorsorge, Mobilität und Kultur müssen für alle gesichert sein - das ist öffentliche Aufgabe. In einer sozialen Region richten sich die Planung und die städtische Infrastruktur nach den Bedürfnissen und der Lebenssituation derjenigen, die nicht über große private Vermögen oder hohe Einkommen verfügen. Zum Leitbild einer sozialen Region gehört, dass Betriebe der öffentlichen Daseinsvorsorge in kommunaler Hand sind und dass Stadtentwicklung demokratisch gesteuert wird. Die soziale Region Hannover gehört allen und muss für alle da sein. Diese Grundsätze werden aktuell in der Region Hannover infrage gestellt. Während stadt- und regionsweit vor allem in den Ausbau von teurem Wohnraum und teuren Büroflächen investiert wird steht denjenigen, die in den Stadtteilen für den sozialen Zusammenhalt und für die Lebenschancen aller kämpfen, das Wasser bis zum Hals. Chancen für mehr bezahlbaren Wohnraum, eine hochwertige Gesundheitsversorgung, mehr Daseinsvorsorge in öffentlicher Hand werden von der rot-grünen Mehrheit in der Region Hannover und in der Landeshauptstadt selber verhindert. Mieten, Energie und andere Gebühren werden immer teurer. Gegen Energieunternehmen, die Energie und Wasser sperren, gegen Wohnungsspekulanten, die Wohnraum verkommen lassen, gegen Investoren, die Stadtteile so umbauen wollen, dass für die dort ansässigen BewohnerInnen kein Platz mehr ist, gegen die JobCenter, die mit immer mehr Sanktionen gegen Arbeitslose vorgehen, gegen all das setzen wir uns zur Wehr.