4.1 Wohnen für alle, nicht Profite für wenige

Wohnen ist ein existenzielles Grundrecht. Daher können Wohnungen grundsätzlich nicht auf dem Markt frei gehandelt werden. Obwohl dringend bezahlbarer Wohnraum benötigt wird, stürzen sich Investoren auf den Bau von teuren, für die meisten BürgerInnen nicht bezahlbaren Eigentums- und Mietwohnungen. Es zählen nicht die Interessen und Bedürfnisse der Bevölkerung sondern die Interessen von Investoren, Spekulanten und Miethaien. SPD und Grüne in der Stadt Hannover haben bis heute keine wirkungsvollen Wohnungsbauprogramme zur Schaffung günstigen Wohnraumes aufgelegt. Im Gegenteil, sie unterstützen konsequent die Profitinteressen der Immobilienbranche. SPD und Grüne in Stadt und Region Hannover ergreifen keine Maßnahmen um das soziale Problem Wohnungsnot zu lösen.

Sie konzentrieren sich konsequent auf die Durchsetzung von Bauvorhaben für Reiche. Sowohl in der geplanten Wasserstadt in Limmer, beim Bauvorhaben am Klagesmarkt als auch bei der Bebauung des Steintorvorplatzes oder beim Ihmezentrum.

Langfristig führt diese Politik dazu, dass es sich nur noch gut verdienende Bevölkerungsschichten leisten können in der Stadt Hannover zu wohnen. In der Region Hannover fehlen bis zum Jahr 2020 mindestens 21.000 bezahlbare Wohnungen.