18. Dezember 2007

DIE LINKE fordert Tempo beim Sozialticket

Weil immer noch kein Geld fürs Sozialticket in den Regionshaushalt eingestellt ist, drückt DIE LINKE in der Regionsversammlung beim Thema aufs Gaspedal. „Das preiswerte Ticket für Bedürftige muss möglichst bald, aber spätestens im Sommer kommen“, fordert Stefan Müller, Fraktionsvorsitzender der LINKEN. „Es sollte außerdem nicht mehr als 19 Euro kosten, weil dieser Betrag Hartz-IV-Empfängern für Bus- und Bahn-Fahrten monatlich zur Verfügung steht.“ SPD und Grüne peilen bisher einen Preis zwischen 20 Euro und 33 Euro an.

DIE LINKE fordert außerdem, dass der preiswerte Monatsfahrschein offensiv beworben wird, damit ihn möglichst viele Betroffene nutzen. Je mehr Leute das Sozialticket kaufen, umso weniger Kosten fallen für die Region an. „Wird das Ticket viel genutzt, fallen keine Kosten an, oder die Region kann sogar Geld damit verdienen“, ist Stefan Müller überzeugt. „Dafür muss der Fahrschein auch unkompliziert zu bekommen sein.“ Er regt das Berliner Modell an, bei dem Betroffene eine Kundenkarte erhalten und damit an vielen Verkaufsstellen den Solifahrschein erwerben können.