18. August 2008

Proteste gegen das Sommerbiwak der 1. Panzerdivision

In Hannovers Stadtpark findet am 22. 08. zum 35. Mal das Sommerbiwak der 1. Panzerdivision statt. Grund genug für ein breites Bündnis von inzwischen mehr als 20 Gruppen und Organisationen zu Protesten aufzurufen.

Die 1. Panzerdivision ist nicht irgendeine Truppe. Sie ist die Eingreifdivision des deutschen Heeres, die inzwischen mit mehr als 4000 SoldatInnen auf drei Kontinenten im Einsatz ist.

„Das Sommerbiwak ist ein Versuch Unterstützung für diese Kriegstruppe zu schaffen. Wir wollen mit unseren beiden Kundgebungen die 1. Panzerdivision und ihre Gäste bei An- und Abreise mit dem konfrontieren was sie wirklich tun: Krieg führen! Und wir wollen mit unserem Friedensbiwak ein Zeichen der Opposition setzen."

Die Jahreshauptversammlung verabschiedete am 5. Juli einen Beschluss zu den Protesten, in dem es heißt: Ein zentrales Thema der LINKEN ist die Forderung „Bundeswehr raus aus
Afghanistan“.

In Hannover haben wir die Situation, dass die hier stationierte 1. Panzer-Division Teil der „Eingreifkräfte“der Bundeswehr ist, die für den Einsatz in aller Welt gebildet werden und dass diese schon Einheiten nach Afghanistan entsandt hat. Insofern bildet sie den lokalen
Ansatz, um das bundesweite Thema auf Hannover zu beziehen.

Ein zentrales Ereignis ist das jährliche Sommerbiwak der 1. Panzerdivision, gegen das schon in den vergangenen Jahren Demonstrationen organisiert wurden, an denen auch die LINKE teilnahm.

Der Kreisverband Region Hannover arbeitet im Antimilitaristischen Aktionskreis mit und unterstützt die Aktionen zum Sommerbiwak am 22. August 2008.

Die Proteste werden im September fortgesetzt: am Samstag, den 20.9.08 in Berlin auf
der großen Afghanistan- Demo. Es werden auch aus Hannover Busse organisiert. Bitte beachtet die aktuellen Ankündigungen auf unserer Kreisseite im Internet oder ruft uns an.

Die Stadt verweigert Saal den im FZH Lister Turm. Das Friedensbiwak findet deswegen im Pavillon statt. Wir protestieren gegen die Versuche der Stadt, mit Verweigerung des
bereits angemieteten und öffentlich angekündigten Veranstaltungssaals im Lister Turm für das Friedensbiwak den Aktionstag des Antimilitaristischen Aktionskreises
zu behindern. Da sich die Veranstaltenden zur Vorbereitung frühzeitig auf einen Raum einstellen müssen, wurde dieses Friedensfest in den Pavillon verlegt.

22. August: Aktionstag gegen das Sommerbiwak

Ab 17 Uhr beginnt die Kundgebung vor dem HCC (Theodor-Heuss-Platz).

Ab 19 Uhr geht ein Demonstrationszug zum Pavillon (Raschplatz).

Alle Interessierten sind eingeladen, das Friedensbiwak zu besuchen.
Musik und Informationen gegen Militarisierung. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Um 22 Uhr beginnt eine zweite Demonstration zum HCC.