14. Februar 2008

Reaktionen auf die Äußerungen Christel Wegners

Zu den Äußerungen Christel Wegners in der heutigen Panorama-Sendung erklären Fraktionsführung, Landes- und Bundesvorstand DIE LINKE:

Die Fraktionsführung der Landtagsfraktion DIE LINKE im Niedersächsischen Landtag hat die Landtagsabgeordnete Christel Wegner aufgefordert ihr Mandat zurückzugeben, vorausgesetzt, die zitierten Äußerungen sind so von ihr vorgebracht worden.
Christel Wegner sagte zu, dass sie über diesen Schritt nachdenken würde.
Für die Partei DIE LINKE erklärte der geschäftsführende Landesvorstand: „Es kann mit uns keinerlei Rechtfertigung für die Verbrechen der Staatssicherheit geben“.

Die Presseerklärung des Bundesvorstandes:

Zu den Äußerungen des auf Platz 9 der Liste der Partei DIE LINKE in den niedersächsischen Landtag gewählten DKP-Mitglieds Christel Wegner erklärt die Pressesprecherin des Parteivorstandes Alrun Nüßlein:

Vorstand distanziert sich in aller Form
Die Äußerungen des DKP-Mitglieds Christel Wegner sind inakzeptabel. Der Vorstand der Partei DIE LINKE distanziert sich davon in aller Form. Für DIE LINKE gilt ohne jede Einschränkung der vom Parteitag beschlossene Grundsatz: "Wir haben aus der Geschichte gelernt: Respekt vor den Ansichten Andersdenkender ist Voraussetzung von Befreiung. Wir lehnen jede Form von Diktatur ab und verurteilen den Stalinismus als verbrecherischen Missbrauch des Sozialismus. Freiheit und Gleichheit, Sozialismus und Demokratie, Menschenrechte und Gerechtigkeit sind für uns unteilbar.“