22. Mai 2008

Schluss mit dem Hin und Her beim Umbau des Maschseestrandbades!

Wie gestern Abend auf der Sitzung des Bezirksrats Südstadt-Bult bekannt wurde, plant die Firma Aspria beim Umbau des Maschseestrandbades die Einrichtung von 40 Übernachtungsmöglichkeiten für Clubmitglieder. DIE LINKE im Bezirksrat Südstadt-Bult befürchtet jetzt, dass Aspria später die Genehmigung für ein Hotel beantragen wird und damit die Vorgaben der Stadt unterlaufen könnte.

„DIE LINKE hat schon immer vor solchen Investoren gewarnt, die zunächst viel versprechen und ihre Versprechungen dann nicht einhalten. Die Verantwortlichen im Rathaus scheinen aber nichts daraus zu lernen“, kritisiert Roland Schmitz-Justen, Bezirksratsherr für DIE LINKE im Bezirksrat Südstadt-Bult, und nennt als negatives Beispiel die Pleite beim gescheiterten Regenwaldhaus. Er spricht sich jetzt dafür aus, den Umbau des Maschseestrandbades zunächst zu stoppen und das Verfahren neu aufzurollen.

Der LINKE Ratsherr Jeremy Krstic kommentiert: „Seit vier Jahren zieht sich das Vorhaben Maschseestrandbad nun hin. Hätte die Stadt selber gehandelt, anstatt die Verantwortung in private Hände zu geben, würden wir heute nur noch über die Wassertemperatur im Maschsee reden.“