3. Oktober 2008

Reflexhafte Ablehnung im Bezirksrat schadet jungen Arbeitslosen

Der Antrag der LINKEN, im Ahlem-Badenstedt-Davenstedt eine Initiative für Ausbildungsplätze und Beschäftigung junger Arbeitsloser im Stadtbezirk einzurichten, wurde auf der Bezirksratssitzung am 25.9.2008 von den anderen Bezirksratsfraktionen kurzerhand abgelehnt. Dabei handelte es sich allerdings offenbar mehr um einen Reflex gegenüber Anträgen der LINKEN – denn inhaltlich konnten die Bezirksratsmitglieder von SPD, CDU und FDP den Antrag nicht angreifen. Insbesondere die SPD versteckte sich hinter angeblich ausreichend vorhandenen Aktivitäten aus Privat- und Verwaltungsinitiativen – ohne jedoch, auch nach Rückfragen von interessierten BürgerInnen, wirklich konkret zu werden. Und weshalb CDU und FDP nicht bereit sind, Programme ihrer eigenen Landesregierung auch auf lokaler Ebene umzusetzen, ist nicht nachvollziehbar.

Dabei zeigen gut funktionierende Projekte wie beispielsweise im Stadtbezirk Linden-Limmer, dass es auch anders geht. Dort existiert seit Jahren eine Initiative von BürgerInnen und Diakonie zur Unterstützung arbeitssuchender Jugendlicher. DIE LINKE ruft deshalb jetzt Eltern, Schüler, ErzieherInnen und ausbildende Unternehmen im Stadtbezirk auf, selbst tätig zu werden:

zur Unterstützung auf:

Wenn Sie jungen Menschen bei Ausbildung und Berufseinstieg helfen möchten, wenden Sie sich bitte an S. Seidel, Mitglied des Bezirksrats in Ahlem- Badenstedt-Davemstedt unter siggi.seidel@htp-tel.de oder besuchen Sie die Treffen der LINKEN Hannover/ Region West am 8.Oktober 2008 oder am 5.November 2008, jeweils um 19.30 Uhr im Schulzentrum Badenstedt.