26. Februar 2009

Gründung einer Initiative IGS Südstadt ist vereinbart

Der Einladung der Basisorganisation Südstadt-Bult der Partei DIE LINKE, das Thema „Welche Schule haben wir? Welche Schule brauchen wir“ mit der Schul- und Kulturdezernentin Marlis Drevermann und Jan Vahlbruch vom Verein zur Integration von behinderten Menschen zu diskutieren, sind über 40 interessierte SüdstädterInnen gefolgt, darunter viele LehrerInnen, Schulleitungen und Eltern.

Während die Forderung von Herrn Jan Vahlbruch vom Verein zur Integration von behinderten Menschen „MittenDrin“,Kinder mit Behinderung vorwiegend in Regelschulen zu unterrichten, bei den TeilnehmerInnen auf einhellige Zustimmung stieß, führten die Ausführungen der Schul- und Kulturdezernentin zur Schulentwicklungsplanung und insbesondere zur Zusammenlegung der Gustav-Stresemann-Schule mit der Heinrich-Heine-Schule, zu einer scharfen, aber doch sachlichen Diskussion. Viele Eltern und LehrerInnen bemängelten die fehlende Transparenz bei dem Verfahren zur Schulzusammenlegung.

Wir die LINKE. Hannover Südstadt Bult stellen hierzu fest:

Wir lehnen sowohl das bestehende dreigliedrige Schulsystem wie auch ein zweigliedriges Schulsystem mit Gymnasium und kombinierter Real- und Hauptschule ab. Diese Schulformen werden den Bedürfnissen der SchülerInnen nach bestmöglicher schulischer Bildung nicht gerecht.

Deshalb haben wir gestern mit einem großen Anteil der Eltern und LehrerInnen vereinbart, eine überparteiliche Initiative für eine IGS Südstadt zu gründen. Zur Gründung dieser Initiative werden die beiden Sprecher der Basisorganisation Detlev Voigt und der Bezirksratsherr Roland Schmitz-Justen als Bürger dieses Stadtbezirkes noch vor der Sommerpause alle Interessierten also auch Vertreter aller Parteien einladen.

Die beiden Sprecher der Basisorganisation Südstadt-Bult sagen:„Wir hoffen, mit diesem Abend etwas angeschoben zu haben, was zu einer nachhaltigen Diskussion über die Bildungslandschaft in der Südstadt führen wird.“