19. März 2009

Nein! Zum Turbo-Abitur an IGSen und KGSen :: Aufruf zur Demonstration am 21. März 2009

Die niedersächsische Landesregierung plant die Einführung des Turbo-Abiturs an den IGSen und KGSen.

Dies bedeutet, dass die Lernzeit von 13 auf 12 Jahre verkürzt wird. Der Lernstoff jedoch bleibt der Selbe. Die Schüler_innen sind somit einem erhöhten/enormen Leistungsdruck ausgesetzt, dem viele nicht standhalten können.

An den Gymnasien wurde eine solche Entscheidung bereits im Jahr 2007 getroffen und wird 2011 in Kraft treten. Deshalb melden viele Eltern ihre Kinder an Gesamtschulen an. Sie möchten ihren Kindern die Möglichkeit geben sich ein Jahr länger entfalten zu können.

Grund dieser Demonstration ist, dass das Konzept von Gesamtschulen mit der Einführung dieses Abiturs komplett zunichte gemacht werden würde. Die Sekundarstufe I würde sich bis zur Unkenntlichkeit verändern. Schüler_innen, die einmal das Abitur machen sollen, müssten schon frühzeitig gesondert unterrichtet und aus dem integrativen Unterricht und Schulleben selektiert werden. An eine gemeinsame Ganztagserziehung wäre nicht mehr zu denken: „Gymnasialschüler_innen“ hätten einen anderen Stundenplan als ihre Mitschüler_innen. Endgültig getrennt würden sie am Ende des 9. Jahrgangs. Letztendlich bedeutet dies, dass das gegliederte Schulsystem in die IGS Einzug hält und sie in ihrer Substanz und in ihrem Wesen zerstört.

Wir sagen NEIN zum Turbo-Abitur und nehmen eine solche Entscheidung nicht hin!

Wir wollen keine Selektion, sondern Integration in Schulen und im Berufsleben!

Wir kriegen nur, wofür wir kämpfen!

Deshalb kommt alle

Am 21. März 2009 um 14 Uhr zum Opernplatz

um gemeinsam mit uns auf die Straße zu gehen, denn:

Gemeinsam sind wir stark!!!

Zusammenschluss der Schülervertretungen aller IGSen aus Hannover