15. Juli 2015

Hannover: Städtische Bürgschaft für Leinewelle, damit Projekt endlich losgehen kann!

DIE LINKE im Rat der Landeshauptstadt schlägt eine Bürgschaft der Stadt für das geplante Surfparadies Leinewelle vor, damit die Kreditwürdigkeit der Initiatoren bei den Banken steigt. Zugleich sinkt so die Zinsbelastung für die Kreditnehmer/innen. Damit steigen die Realisierungschancen des Projekts.

„Der von Rot-Grün bis ins Detail geregelte Vertragsentwurf zwischen der Landeshauptstadt und den Initiatoren der Leinewelle strahlt ein kühles Desinteresse aus“, sagt die Finanz- und Sportpolitikerin der Linksfraktion Helga Nowak. „Er ist eher ein ‚Nein‘ als ein ‚Ja‘.“

Die Linksfraktion kritisiert, dass der Vertragsentwurf alle finanziellen und juristischen Lasten auf die Initiatoren des Projekts überträgt und so keinerlei Ermutigung für eine soziokulturelle Belebung des Platzes rund um die Göttinger Sieben, den Landtag und das Leine-Umfeld gibt. „Die Stadt sollte die ideelle und finanzielle Initiative aus der engagierten Bürgerschaft soweit unterstützen, dass diese von den günstigeren verbürgten Kreditkonditionen der Stadt profitieren können“, fordert Nowak. „Schließlich soll die Leinewelle für die hannoverschen Jugendlichen ein kostenfreies Aktionsfeld sein und als ‚Erlebnisbrücke‘ den Flohmarktbereich stärker mit den Nanas und der Innenstadt verbinden.“