27. Juli 2015 Peter Pohlmann

Mitgliederversammlung des Ortsverbandes Lehrte/Sehnde vom 23.07.2015 mit Überraschungen und interessanten Themen

Interessante Themen standen auf der Tagesordnung der MV in Lehrte

Die Hütte war zwar nicht voll, aber 17 waren gekommen.

Aus Burgdorf, Lehrte, Sehnde, Hannover auch und Hameln - in das “Hotel Deutsches Haus“ in der Bahnhofstraße in Lehrte. Dabei auch der Ortskartellvorsitzende des DGB in Lehrte, Reinhard Nold.

Jutta Krellmann (MdB) und Jan de Vries (Kreisvorstand Hannover) referierten auf Einladung des Stadtverbandes Lehrte/Sehnde zu der bundesweiten Kampange gegen unsichere Arbeits- und Lebensverhältnisse.

Dass die 5 Kernpunkte der Kampagne

1. Befristung und Leiharbeit stoppen 
2. Mindestsicherung ohne Sanktionen statt Hartz IV 
3. Arbeit umverteilen statt Dauerstress und Existenzangst 
4. Wohnung und Energie bezahlbar machen 
5. Mehr Personal für Bildung, Pflege und Gesundheit

auch vor Ort Bedeutung haben, wurde in der anschließenden Diskussion deutlich. Leiharbeit zu miesen Konditionen gibt es gerade auch hier. Auch Stromsperren und Suppenküchen. Alleine in Lehrte sind mittlerweile mehr als 1.000 Menschen auf Armenspeisungen angewiesen. Auf der anderen Seite sollen Luxusquartiere in Lehrte errichtet werden.

Christoph Lokotsch informierte unter Beifall, dass er und weitere junge Sozialdemokrat/innen aus Lehrte die SPD verlassen und der LINKEN beitreten. Hauptseitig wegen fragwürdiger, bundespolitischer Entscheidungen – wie dem Tarifeinheitsgesetz oder der Billigung von TTIP. Aber auch, weil die Regions-SPD Wahlversprechen breche.

Die Schließung des Krankenhauses in Lehrte im Rahmen der sogenannten “Medizinstrategie 2020“ war ebenso Thema anschließender Debatte, wie Vorschläge zur Zusammenarbeit mit potenziellen Bündnispartnern für ein Leben ohne Zumutungen.

Bereits am 06. August, so die Verabredung, wollen die Teilnehmer/innen sich erneut treffen. Um zu beraten, wie DIE LINKE. vor Ort sich konkret einbringen will und – kann.

Peter Pohlmann