30. Juni 2015

Anti-Suedlink-Demo am Samstag, 27. Juni in Hannover

DIE LINKE.Burgdorf beteiligte sich an der Demo gegen die unsinnige Stromautobahn mit dem Regionsabgeordneten und Burgdorfer Ratsherrn Michael Fleischmann (links im Bild) und Margarete Wille (rechts im Bild)

Am 27.06. fand eine große Anti-Südlink-Demo verschiedener Bürgerinitiativen, Organisationen und Parteien in Hannover statt. Der Kreisverband Hannover unserer Partei wurde insbesondere durch Mitglieder des Ortsverbandes DIE LINKE.Burgdorf mit dem Regionsabgeordneten Michael Fleischmann und den Burgdorfer Mitgliedern wie Margarete Wille auf dieser Demo vertreten. Wegen mehrerer anderer Sitzungstermine waren einige Mitglieder leider an einer Teilnahme verhindert. Die Demo richtete sich gegen die unsinnige Stromautobahn, die insbesondere die Kommunen Burgwedel, Isernhagen, Burgdorf aber auch Garbsen und Teile der Stadt Hannover und weitere in der Region mit breiter Trasse mit über 70 Meter hohen Masten nahe von Wohngebieten durchschneiden soll.

Die verschiedenen Bürgerinitiativen aus der Region Hannover, die sich gegen das Aufstellen der Monstermasten, von denen drei Reihen parallel geplant sind, in ihrer Nachbarschaft wehren, machen weiter lautstark und sichtbar mit Unterstützung der Linken auf sich aufmerksam. Am Sonnabend sammelten sich die Akteure der Anti-Südlink-Demonstration am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB). Mit dabei 15 Traktoren und mehrere Hundert besorgte Bürger, um über Cityring, Steintor und Aegi zurück zum Hauptbahnhof zu marschieren. Mit dabei auch viele Transparente und Plakate mit eindeutigen Forderungen. Trommeln und Pfeifen sorgten für die akustische Kulisse. Egal ob Ost- oder Westvariante, die Demoteilnehmer aller infrage kommenden Gebiete hielten hier zusammen.

Am ZOB gab es dann noch deutliche Redebeiträge, die die sehr negativen vermuteten Folgen dieser Trasse, so sie denn verwirklicht werden sollte, skizzierten. Steigenden Krebsrisiko und mit Wertverfall bedrohte Grundstücke an der geplanten Trasse, Beeinträchtigung der Natur sowie Verschandelung der schönen Landschaft trieben die Menschen um, diese Planung abzulehnen. Wenn es überhaupt notwendig sein soll, was von vielen bezweifelt wird, solch eine Trasse durch die Region und ganz Deutschland zu verlegen, dann sollte auf Erdverkabelung gesetzt werden.