3. November 2015

Brandanschlag auf bewohnte Flüchtlingsunterkunft in Sehnde

In der Nacht auf den 1. November wurde ein faschistischer Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Sehnde (Region Hannover) verübt. Diese feige Attacke zeigt aufs Neue, dass die Hetze von CSU, AfD und Pegida hässliche Früchte trägt und dass es sich dabei bei weitem nicht um ein „ostdeutsches Problem“ handelt.

Zu dem Anschlag erklärt Johannes Drücker, Kreisvorsitzender der Linken Region Hannover:

„In einem Staat, in dem Linke, die konsequent gegen Faschismus und Krieg stehen vom 'Verfassungsschutz' verfolgt werden, während rechte Brandstifter und Mörder ungestört durch die Gegend ziehen, läuft grundsätzlich etwas schief. Man muss die Serie von Brandanschlägen, die unser Land seit Monaten erschüttert endlich als das benennen was sie ist: eine Serie faschistischer Terroranschläge. Vor dem Hintergrund der Deutschen Geschichte und der Tatsache, dass Deutschland mit Waffenexperten und Kriegseinsätzen ständig neue Fluchtursachen produziert kommt uns eine besondere Verantwortung zu, Geflüchtete zu schützen und gegen Faschismus und Krieg zu kämpfen! Deshalb rufe ich alle Menschen dazu auf wachsam zu sein und in ihrem Umfeld mit Wort und Tat gegen Nazis und Chauvinisten vorzugehen!“