20. Mai 2010 Maren Kaminski

Bundestagsabgeordnete ruft zu Protesten auf!

Anlässlich des am 7. August 2010 in Hannover stattfindenden Sommerbiwaks der 1. Panzerdivision ruft die Bundestagsabgeordnete der Partei DIE LINKE., Heidrun Dittrich, zu umfangreichen Protesten auf.
„Anlässlich ihrer Verstrickung in den Afghanistankrieg ist ein rauschendes Fest der 1. Panzerdivision mit Bühnenshow, Tanz, Illumination und pompösem Feuerwerk eine Verhöhnung der Opfer des Krieges“, erklärt Heidrun Dittrich (MdB).

Die 1.Panzerdivision mit ihren annähernd 19.000 SoldatInnen ist Kernbestandteil der „Schnellen Eingreiftruppe“ mit der die Bundesrepublik ihren Afghanistaneinsatz ausweitet. Mittlerweile fordern mehr als 80 Prozent der Bevölkerung den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan.

„Der Zynismus der Landeshauptstadt Hannover ist nicht mehr zu überbieten“, so Heidrun Dittrich weiter. Hannover ist die einzige Landeshauptstadt, die mit ihrer Partnerschaft mit der 1. Panzerdivision derart innige Beziehungen zu einem Großverband der Bundeswehr pflegt. Gleichzeitig ist Hannover Partnerstadt von Hiroshima und Mitglied des BürgermeisterInnenverbandes „Mayors for Peace“.

„DIE LINKE. fordert die umgehende Beendigung dieser Partnerschaft und den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan. Es gibt keinen Grund zum Feiern. Deshalb rufe ich die Bürgerinnen und Bürger in Hannover auf, den 7.8.2010 zu einem Tag des Protestes und der Gegenöffentlichkeit mit Kundgebungen, Demonstrationen und Aktionen gegen das Sommerbiwak der 1. Panzerdivision zu gestalten“, so die Bundestagsabgeordnete Heidrun Dittrich.