30. Mai 2014

Solidarität mit dem Protestcamp in Hannover

Die Flüchtlinge auf dem Weißekreuzplatz im Herzen von Hannover demonstrieren gegen die Asylgesetzgebung in der Bundesrepublik Deutschland. Isolation, Residenzpflicht und Arbeitsverbot sowie Schikane und Rassismus beeinträchtigen das Leben der Hilfsbedürftigen. Besonders die politische Situation im Sudan, woher die meisten Protestierenden stammen, zeigt die Verbindung von europäischen Wirtschaftsinteressen und den Folgen in vielen armen Ländern dieser Welt.

„Es ist bedauerlich, dass die Flüchtlinge immer wieder Polizeikontrollen und Reglementierungen durch ordnungspolitische Maßnahmen hier vor Ort ausgesetzt werden“, so die Kreisvorsitzende und Ratsfrau Gunda Pollok-Jabbii.

DIE LINKE kritisiert seit Jahren die Asylpolitik, die immer mehr auf Abschreckung und Ausgrenzung setzt als auf eine Willkommenskultur, zu der wir aus Gründen der Humanität und nicht zuletzt aus historischen Gründen verpflichtet sind.

Aus diesen Gründen unterstützt DIE LINKE Region Hannover die Forderungen der Flüchtlinge und fordert eine sofortige Änderung der Asylgesetzgebung.

Von der Landeshauptstadt erwarten wir die Probleme und Forderungen der Protestierenden ernst zu nehmen und sie nicht zu drangsalieren.