17. Juni 2015

Was ist passiert, einen Monat nach Bekanntwerden des Polizeiskandals?

Was mit dem Bekanntwerden rassistisch motivierter Misshandlungen durch einen in Hannover stationierten Bundespolizisten anfing, weitete sich zu einem stadtweiten Polizeiskandal aus, der auch Hannoveraner Polizist_innen betrifft. Das publik werden immer neuer Vorwürfe, auch aus den Reihen couragierter Polizist_innen, deutet daraufhin, dass die Missstände struktureller Natur sein könnten.

Hierzu erklärt Johannes Drücker, Kreisvorsitzender der LINKEN Region Hannover:

„Die Liste der inzwischen bekanntgewordenen Misshandlungen ist erschreckend lang, die Untätigkeit der Verantwortlichen in Stadt, Land und Bund ist aber noch erschreckender. Obwohl die inhumanen Vorgänge nun seit einem Monat bekannt sind, wurden noch keine angemessenen Konsequenzen gezogen. Forderungen nach einer Polizeireform oder einer aktuellen Stunde im Landtag sind zwar grundsätzlich richtig, wir fordern aber eine Polizei, die unter demokratischer Kontrolle steht und die sofortige Untersuchung der Vorgänge durch einen unabhängigen Ermittler.“

Johannes Drücker (Kreisvorsitzender)