19. September 2017

Aus dem Ortsverband Wunstorf: Begonnen, aber noch nicht vollendet!

Am 8.September wurde in Wunstorf auf dem Fliegerhorst in aller Heimlichkeit und Abgeschiedenheit - aber im Beisein von Politik, Religion und Prominenten – ein offizieller Gedenkstein an Gernika enthüllt. Parallel dazu fand in Wunstorf eine Demonstration statt, bei der ca. 30 Kriegsgegner die Umbenennung der Oskar-Boelcke-Strasse forderten und symbolisch vollzogen, indem sie den vorhandenen Namen durch den neuen Namen Gernika-Strasse ersetzten. Die nordspanische Stadt Gernika wurde vor dem zweiten Weltkrieg von Bomben vernichtet, die von Flugzeugen des Wunstorfer Fliegerhorstes abgeworfen wurden. Hubert Brieden vom AK Regionalgeschichte und der hannoversche Landtagskandidat Andreas Brändle von den LINKEN erinnerten an die in Gernika durch die Bombardierung gestorbenen Menschen, der Regionsabgeordnete der LINKEN Rüdiger Hergt mahnte: „Das Elend der Opfer wird durch das weltbekannte Bild GERNIKA von Picasso verewigt und warnt alle Menschen vor den Folgen des Krieges.“

Der Stadtverband der LINKEN Wunstorf/NRÜ veranstaltet in diesem Zusammenhang am Donnerstag, 5. Oktober 2017, um19 Uhr, in der Stadtkirche in Wunstorf einen Vortragsabend mit Hubert Brieden über „Die Nachhaltigkeit von NS-Straßenbenennungen in der Garnisonsstadt Wunstorf“.