16. Juni 2017 Jan de Vries

DIE LINKE sucht zum Thema "Mehr soziale Gerechtigkeit und neue Sicherheit der Arbeit" Gespräche mit den Gewerkschaften

Der Bundestagswahltermin rückt näher.

Die Einzelgewerkschaften ver.di, IG Metall und GEW in der Region Hannover haben nun eine begrüssenswerte Initiative ergriffen und sich in einem offenen Brief an die Bundesvorsitzenden der SPD, der LINKEn und der Grünen gewandt.

Sie haben unter der Überschrift "Perspektive für mehr soziale Gerechtigkeit und eine neue Sicherheit der Arbeit" ihre Erwartung geäussert, dass "eine mögliche Machtoption für soziale Gerechtigkeit nicht daran scheitern (darf), dass Parteien oder deren wesentliche AkteurInnen, die nach ihren Wahlaussagen und Programmen genau dafür eintreten wollen, eine Zusammenarbeit von vornherein ausschließen." (den ganzen Text findet ihr unter diesem LINK . Wir haben im Kreisvorstand am 25. April den Brief diskutiert und die Initiative sehr begrüsst und unsere Bereitschaft zu einem Gespräch erklärt.

Ausserdem haben wir den drei GewerkschafterInnen mitgeteilt, dass wir einige Anregungen und Fragen haben, u.a. "würden (wir) gerne den „Offenen Brief“ an unsere Gliederungen weiter verteilen mit der Aufforderung, diese Initiative zu unterstützen bzw. dazu auffordern, in allen Einzelgewerkschaften für die Unterstützung der Initiative zu werben.

Aus dem Brief ist dabei allerdings nicht deutlich geworden, wie die drei Einzelgewerkschaften mit dem Brief weiter umgehen wollen. Sollen weitere UnterstützerInnen-Unterschriften gewonnen werden, damit die Initiative mehr Druck entwickeln kann? Sollen wir UnterstützerInnen-Unterschriften werben? ...

Diese Fragen aber natürlich auch die Inhalte könnten aus unserer Sicht in einem Gespräch diskutiert werden.

Leider ist bis heute noch kein Gesprächstermin zustande gekommen, die Bemühungen darum dauern an.

Angekommen ist inzwischen aber der Antwortbrief an die drei Einzelgewerkschaften von Bernd Riexinger und Katja Kipping. Lese den Brief unter diesem LINK