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28. Mai 2018

Friedensbewegte zu Pfingsten unterwegs

Seit rund 20 Jahren machen sich Friedensbewegte zu Pfingsten auf den Weg von Völksen nach Springe. Auch am letzten Pfingstsamstag machten sich eine bunte Schar von Menschen (vom Kleinkind bis zum Rentner) mit Fahnen und Transparenten auf den Weg. Ihr Ziel war es sich für Frieden und Abrüstung einzusetzen. Axel Seng (Organisator) ging in seiner Begrüßungsansprache auf die Militarisierung der Außenpolitik ein, er stellte den Zusammenhang zwischen Rüstungsexporten aus Deutschland, Bürgerkriegen und Terrorismus und der daraus vermeintlichen Notwendigkeit den Frieden in diesen Ländern mit militärischen Auslandseinsätzen der Bundeswehr wieder herzustellen her. Waffen aus deutschen Waffenschmieden werden von der Türkei, Saudi Arabien, Mexiko und vielen weiteren Ländern dazu genutzt die Zivilbevölkerung zu unterdrücken, zu töten und andere Länder anzugreifen. Dazu kann man nur nein sagen. Wir brauchen eine neue Friedens- und Entspannungspolitik. Sagen wir Nein zu Stellvertreterkriegen und nein zu völkerrechtswidrigen Bombarierungen in Syrien, dem Jemen und überall.

Nach einer schönen Wanderung erreichte die Gruppe Springe, wo beim E-center noch Informationszettel verteilt wurden. Auf dem Marktplatz hielten Agnes Hasenjäger vom Friedensbüro Hannover und Jutta Krellmann, MdB von der Linkspartei, kurze Reden. Agnes Hasenjäger ging auf die völkerrechtswidrige Eroberung der syrischen Region Afrin durch die Türkei ein. Jutta Krellmann berichtete aus dem Bundestag. Sie bemängelt, wie viel Zeit die Aussprachen zum Thema Rüstung, Auslandseinsätze der Bundeswehr und die Erhöhung des Wehretats in Anspruch nahmen und wie wenig die wichtigen Themen wie Soziales, Bildung und Umwelt. Wenn wir Frieden wollen dann müssen wir auch in Frieden investieren. Die Regierung will zusätzlich in neue Waffen investieren, aber von den Wänden in den Schulen bröckelt der Putz.