1. Dezember 2017

Großdemo gegen die AfD in Hannover am 02.12.2017

DIE LINKE Niedersachsen ruft zu breiten Protesten gegen den AfD-Bundesparteitag auf - Kein Raum für die menschenfeindliche Politik der AfD in Hannover und anderswo! – „Raumvergabe an die AfD ist ein Armutszeugnis für SPD – Oberbürgermeister Schostok“

Der niedersächsische Landesverband der Partei DIE LINKE ruft zu den vielfältigen Protesten gegen den AfD-Bundesparteitag am kommenden Samstag in Hannover auf. Die Landesvorsitzende Anja Stoeck ist überzeugt, dass viele Bürger*innen Hannovers, aus Niedersachsen und anderen Bundeländen sich beteiligen werden: „Die AfD rückt immer weiter nach rechts. Sie ist auch zum Sammelbecken von Neonazis geworden und betreibt auf allen Politikfeldern eine reaktionäre und menschenfeindliche Politik. Rassismus gegen Geflüchtete und gegen Muslime, zahlreiche antisemitische Bundes- und Landtagsabgeordnete, ein reaktionäres Frauenbild und das Leugnen des Klimawandels haben in Hannover und anderswo keinen Platz!“.

Scharf kritisiert Anja Stoeck den SPD-Oberbürgermeister Schostok „. Zum zweiten Mal nach 2015 stellt die Landeshauptstadt das städtische Veranstaltungszentrum CCH als Tagungsort der AfD zur Verfügung. Das ist ein Zurückweichen vor der AfD und ein Armutszeugnis des Oberbürgermeisters, was ich in keinster Weise nachvollziehen kann.“

Christine Buchholz, Mitglied des Parteivorstands der LINKEN, ergänzt: „Die AfD wird viel zu sehr verharmlost, sie ist aber eine Gefahr für die Demokratie. Sie ist eine rassistische Partei, die die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus bewusst bekämpft. Wir brauchen einen gemeinsamen, starken Protest gegen Rassismus und Faschismus, um die AfD gesellschaftlich zu isolieren, wie es mit NPD und Republikanern in der Vergangenheit gelungen ist.“

Zum Hintergrund:

An den Protesten nehmen den ganzen Tag bis zur Abschlussdemonstration auch Menschen aus Kreisverbänden der LINKEN außerhalb Niedersachsens teil. Bundestagsabgeordnete der LINKEN werden die Proteste als parlamentarische Beobachter*_innen begleiten. Martina Renner, MdB und Christine Buchholz, MdB stehen für Nachfragen zur Verfügung.

Auch die Sprecherin der LINKEN. Niedersachsen, Anja Stoeck, nimmt an den Protesten teil und beantwortet Anfragen.