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25. Januar 2018

Linker Ratsherr in Sehnde bremst gefährlichen Lkw-Verkehr im Wohngebiet aus

Fritz Wilke, Ratsherr in Sehnde

Seit geraumer Zeit fahren immer wieder verirrte Lkw durch Iltener Wohngebiete und gefährden dabei Anwohner, vor allem Kinder und ältere Menschen.

So nutzen z.B. aus Lehrte kommende Lieferanten der Kali + Salz AG - auf der Suche nach eine Zufahrt zum Betriebsgelände am Schnedebruch – die Ferdinand-Wahrendorff-Straße, welche direkt an der Grundschule in Ilten vorbeiführt. Trotz Durchfahrverbot. Häufig, so berichten Anwohner, werden Lkw beobachtet die mit deutlich mehr als den erlaubten 30 km/h an der Grundschule vorbeirauschen. Bemerken Fahrer ihren Irrtum kommt es zu teils waghalsigen Wendemanövern der Fahrzeuge. Ein wesentlicher Grund dafür ist die fehlende, beziehungsweise unzureichende Beschilderung der für Lkw zulässigen Wegstrecke zum K + S-Gelände.

Bereits im Februar 2017 hat Fritz Wilke, Ratsherr der LINKEN in Sehnde einen Antrag an den Sehnder Rat gestellt, diese Gefährdung durch prägnante Beschilderung abzustellen und dabei festgehalten: „Ob nun vom durchfahrenden – oder vom wendenden Lkw die größere Gefahr ausgeht, sollte in diesem Fall nicht das Kriterium der Betrachtung sein, sondern die zusätzliche Gefährdung durch die Lkw`s oder die Blockaden der Straße sind es die ein Handeln gebieten!“

Dieser Antrag wurde letzendlich erfolgreich weitergereicht an die zuständige Untere Verkehrdsbehörde im Sehnder Rathaus.

Nach monatelangem Zuwarten und Anmahnung einer Lösung der fortdauernden Verkehrsgefährdung „Nach meiner Einschätzung ist es nur eine Frage der Zeit, bis hier ein schrecklicher Unfall passiert. Die Wege führen grundsätzlich an Kitas und an der Grundschule vorbei, das heißt dort, wo Kinder unterwegs sind, die allein auf Grund ihres Alters und ihrer Entwicklung nicht in der Lage sind, solche Situationen richtig einzuschätzen.“ (Fritz Wilke) teilt der zuständige Sachbearbeiter mit, „Insofern kann ich ihrer Begründung folgen, dass Fahrzeugführer, die in Lehrte ‚abgewiesen‘ werden, keinerlei Hinweise in Richtung Gewerbegebiet Schnedebruch innerhalb von Ilten erhalten. Dieses habe ich zum Anlass genommen eine ergänzende Wegweisung … anzuordnen.“

Fritz Wilke begrüßt diese Entscheidung, bleibt aber weiter „am Ball“ sollte die Gefährdung damit nicht aufzuheben sein.