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Bündnis gegen Rechts (Heidekreis)

AntifaschistInnen recherchieren AfD-Veranstaltungspläne, erschlichener Festplatz wird abgesagt

Am 23.8.20 erfuhr das antifaschistische Bündnis gegen Rechts von Recherche-JournalistInnen, dass die AfD-Niedersachsen am Samstag 29.8.20 ihr Sommerfest in Hodenhagen mit bis zu 250 Teilnehmenden feiern wolle. Diese Information reichte DGB-Sprecher Charly Braun an politisch Verantwortliche in Hodenhagen weiter, wo mit großem Engagement dem Problem nachgegangen wurde.

Herausgefunden wurde, dass ein Strohmann der AfD bereits vor längerer Zeit die Sportpension auf dem SV-Platz für ein angeblich privates Familienfest gebucht hatte. Der Vorstand des SV Grün-Weiß Hodenhagen sagte dem Strohmann, der sich die Zusage erschlichen hatte, sofort ab.

Christel Wensorra und Rüdiger Thölke vom Bündnis gegen Rechts sind begeistert vom demokratischen Engagement der HodenhagenerInnen. Für die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes erklärte Landessprecherin Mechthild Hartung: "es ist großartig, dass einmal gezeigt wurde, dass auch im Vorfeld ein solches "Sommerfest" der AfD verhindert werden kann. Vielen Dank!"  Mit Verweis auf die Politik der AfD benennt Gewerkschafter Charly Braun die Eigenschaften der Rechtspopulisten als "rassistisch, marktradikal, frauenfeindlich und zum wiederholten Mal auch unehrlich und hinterhältig." Er bewertet das Verhalten der HodenhagenerInnen als vorbildlich und schlägt sie für einen Courage-Preis vor: "Wir werden uns nach dem Urlaub des Bürgermeisters in Hodenhagen persönlich bedanken".

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