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Amira Mohamed Ali, Jutta Krellmann, Pia Zimmermann, MdB's

Antwort auf den "Offenen Brief: Sitech muss Volkswagen bleiben" [Beitrag 01. März '21]

Sehr geehrte Frau Mohamed Ali,
sehr geehrte Frau Zimmermann,
sehr geehrte Frau Krellmann,

ich habe Kenntnis von Ihrem Brief an den Volkswagen Aufsichtsrat vom 24. Februar 2021 bekommen, in dem Sie auf die Überführung der SITECH Gruppe in ein Joint Venture mit der Firma Brose eingehen.

Ergänzend zur Berichterstattung der letzten Tage möchte ich nochmals betonen, dass die Position der SITECH Gruppe auf dem Markt durch das Joint Venture gestärkt wird. Durch das Joint Venture können die weltweiten Märkte besser erschlossen werden, wodurch langfristig Arbeitsplätze gesichert werden. Alle SITECH Standorte bleiben erhalten. Wir haben mit dem Betriebsrat eine Vereinbarung mit langfristigen Standortgarantien getroffen. Es gilt eine konkrete Beschäftigungssicherung für die deutschen Werke bis 2029. Zur Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit und gleichzeitiger Beibehaltung der Arbeitsplätze werden in Zusammenarbeit mit den Betriebsräten und den Gewerkschaften an allen SITECH Standorten vorhandene tarifvertragliche Personal-Flexibilisierungsinstrumente angewendet.

Über den Aufsichtsrat des Joint Ventures, in dem Entscheidungen nur mit einer Dreiviertel-Mehrheit getroffen werden können, behält der Volkswagen Konzern entscheidenden Einfluss.
Einen Sitz im Aufsichtsrat wird dabei der Volkswagen Betriebsrat wahrnehmen.

Gerne stehen wir für weitere Gespräche und Erläuterungen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Jansen
Leiter Konzernrepräsentanz Berlin
VOLKSWAGEN AG