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DIE LINKE.

Jahresende 2020

Ok, 2020 war jetzt echt nicht überzeugend! Neben dem bisherigen Wahnsinn wie Rechtspopulisten, dem Sterben im Mittelmeer, Klimakrise, das Elend in den Flüchtlingslagern an der europäischen Außengrenze, dem Ausverkauf der Städte, Rassismus in der Polizei, Corona-Leugner und ihren Schulterschluss mit Faschisten kam auch noch eine globale Pandemie hinzu. Die Liste und das Elend sind lang. 

Allerdings gibt es auch gute Nachrichten, gab es Protest und Widerstand, erfolgreiche Initiativen und tolle Projekte. Bevor nachfolgend ein paar Projekte aus 2020 in Erinnerung gerufen werden, zuerst noch ein Blick nach vorne!

2021 wird ein Wahljahr. Das bedeutet, politische Auseinandersetzungen darüber, was nach der Pandemie kommen soll. Im Gesundheitsbereich, in der Bildung, über Arbeitszeiten und Arbeitsorte und vor allem, wer für die Krisenkosten durch Corona zahlen soll. Als LINKE werden wir uns natürlich ins Getümmel stürzen und wollen mit Dir einen starken Wahlkampf organisieren. DIE LINKE hat gute und richtige Antworten auf diese Vielzahl an Krisen und Herausforderungen. Damit wir 2021 Erfolge feiern können, brauchen wir Dich. Lass uns gemeinsam einen offenen Wahlkampf gestalten, wo sich alle einbringen können, sei dabei! 

Wir wünschen ein paar erholsame Tage, einen guten Rutsch und uns allen viel Kraft und Ausdauer für 2021 

Mit solidarischen Grüßen

Tim (Team Linksaktiv) 

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Lass uns noch ein paar gute Projekte in Erinnerung rufen:

Klimakrise

Wir haben an vielen Demonstrationen und Protesten bei fridays for future, Ende Gelände und dem Ausbau der A49 im Dannenröder Wald teilgenommen. Die Bewältigung der Klimakrise ist das zentrale Thema der Zukunft. Und das liegt an den Protesten und Bewegungen in Deutschland, Europa und global. Außerparlamentarische Bewegungen sind Motor des Fortschritts und der Systemveränderung. Auch wenn nicht immer unmittelbare Erfolge eintreten, so kommt heute keine Partei, kein Gremium und kein Verband darum, Maßnahmen gegen die Klimakrise zu ergreifen. #Kein Grad weiter - Klimastreik

Pflegenotstand

Corona hat die ganze Misere in den Krankenhäusern und in der Pflege brutal aufgezeigt. Es gibt zu wenig Fachkräfte, die Arbeitszeiten sind unmenschlich, die Bezahlung schlecht. Menschen müssen sterben, da zu wenig Intensivbetten und Beatmungsgeräte, zu wenig Fachpersonal vorhanden sind. Als LINKE organisieren wir Pflegestammtische, geben den Pflegekräften eine Stimme und haben mit dazu beigetragen, dass die Pflegeberufe in Zukunft deutlich aufgewertet werden. #Klatschen reicht nicht! 

Mietenwahnsinn

Zuerst sind es die Großstädte, dann die Mittleren und Kleinen. Profitgetriebene Immobilienkonzerne kaufen Hunderttausende Mietshäuser, sanieren ein bisschen und treiben die Mieten in schwindelerregende Höhen. Wohnen ist zu der zentralen sozialen Frage geworden. In Häusern, die gekauft werden sollen, bilden sich Mietergemeinschaften, den Konzernen pfeift viel Gegenwind um die Ohren. In Berlin wurde ein Mietendeckel eingeführt, wenn dieser juristischen Bestand hat, werden weitere Städte nachziehen. Barcelona hat das vor, in London wird darüber ernsthaft nachgedacht. Doch die Mietenbewegung geht noch einen Schritt weiter, in Berlin gibt es ein Volksbegehren zur Enteignung (genauer: Vergesellschaftung) von großen Immobilienkonzernen. #Mietenwahnsinn stoppen

Antifa 

In Thüringen wurde DIE LINKE und Bodo Ramelow wiedergewählt, eigentlich sollte seiner Wiederwahl als Ministerpräsident nichts im Wege stehen. Aber dann meinte die FDP, lieber ein Bündnis mit der AfD eingehen zu können, um Kemmerich mit den Stimmen von FDP, CDU und AfD wählen zu lassen. Das Bürgertum kennt keine Brandmauern nach rechts, wenn es sich selber Vorteile davon verspricht. Allerdings wurde die Rechnung ohne die Antifa gemacht. Der Sturm der Entrüstung war groß, die FDP bekam bundesweit ein echtes Problem und wir wissen - #Antifa bleibt Handarbeit. 

Feminismus

In Lateinamerika und Südeuropa ist es eine, wenn nicht sogar die größte Bewegung. Frauen und LGBTI machen auf ihre Situation aufmerksam und streiken für ihre Rechte. Das Recht auf Abtreibung, gegen Gewalt und Femizide, für gleiche Entlohnung und Arbeitszeitverkürzung. Gegen Diskriminierung, Homo- und Transphobie. #Frauenstreik

Antirassismus - Black Lives Matter

Als George Floyd von Polizisten in Minneapolis ermordet wurde, erhoben sich Hunderttausende Menschen in den USA gegen Rassismus und Polizeigewalt. Diese Welle des Protest schwappte auch nach Europa, noch nie sind so viele People of Color in Deutschland auf die Straßen gegangen wie 2020, allein in Berlin waren es ca. 50.000. Rassismus und rassistische Gewalt in der deutschen Polizei ist seitdem ein wichtiges gesellschaftliches Thema. Innenminister Seehofer weigert sich seitdem beharrlich hierzu eine Studie in Auftrag zu geben, an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. Auch wenn der konservative Korpsgeist durch so manche Amtsstuben weiterhin weht, an dem Thema Rassismus und rassistischem Verhalten kommt niemand vorbei - und das ist auch gut so!   #BlackLivesMatter 

Sozialismus

Sozialismus oder Barbarei - kurz, prägnant und weiterhin aktuell. Der Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte, dafür produziert dieser zu viel Elend und Ausbeutung. Seine Krisenhaftigkeit erleben viele Menschen tagtäglich - 2020 wird dafür in die Geschichtsbücher eingehen. Unsere Alternative hierfür ist eine echte demokratische Gesellschaft, in der die Menschen einem Wirtschaftssystem nicht hilflos ausgeliefert sind, sondern wo so produziert wird, dass es allen zugutekommt. Das unterscheidet DIE LINKE von allen anderen Parteien und daran halten wir fest. #Rosa Luxemburg