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LAG Die LINKE Queer Niedersachsen

Neugründung Die Linke Queer Niedersachsen

Am 02.07.2021 haben sich diverse Genoss*innen im Freizeitheim Linden in Hannover getroffen, um die LAG Die Linke Queer Niedersachsen wieder aufleben zu lassen. Gewählt wurden 4 Sprecher*innen: (v.l.n.r.) Vivien Sandt, Nico Köster, Janet Trippe, und Rayka Jansen-Olliges.

Die Linke Queer Niedersachsen setzt sich für die Rechte von LGBTTIQ, also lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans und Intergeschlechtlichen, sowie Menschen, die sich keiner der
vorgenannten Gruppen zugehörig fühlen, und sich deshalb oft einfach als Queer definieren, ein.

Als Linke wollen wir aber keine anderen Menschen gegen unsere Rechte ausspielen. Auch LGBTTIQ gehören wie die allermeisten heteronormativen Menschen fast ausschließlich zur
arbeitenden Bevölkerung oder sind auf Sozialleistungen wie Hartz 4 oder Grundsicherung angewiesen.

Leider stellen wir aber immer wieder fest, das gerade LGBTTIQ noch häufiger als heteronormative Menschen der Arbeiterklasse wegen ihrer Lebensweise diskriminiert werden
oder erwerbslos sind, auch wenn die Akzeptanz gegenüber LGBTTIQ in der Gesellschaft gestiegen ist.

Auch ist uns bewusst, dass sehr viele Menschen aus unterschiedlichen Gründen Diskriminierungen ausgesetzt sind. Sei es weil jemand wenig verdient, nicht studiert hat, in
einem sozialen Brennpunkt lebt, einen Migrationshintergrund hat, oder auf Sozialleistungen angewiesen ist.


So wollen wir uns als Linke Queer für eine verbindende Klassenpolitik einsetzen, für einen demokratischen Sozialismus. Für eine Gesellschaft in der alle Menschen gleiche Chancen
haben, unabhängig von ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Ausrichtung, ihrem Geldbeutel oder ihrer Religion.