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Jutta Krellmann, MdB

Spende an das Onkologische Krankenhaus in Santiago de Cuba

In der letzten Woche hat Jutta Krellmann (MdB DIE LINKE.) auf Kuba Spenden an ein Krankenhaus überreicht.

Kuba ist der letzte komplett sozialistische Staat auf der Welt und hat unsere Solidarität verdient.

Anbei findet ihr Juttas Bericht von der Spendenübergabe.

In dem Krankenhaus in Santiago werden unter anderem Menschen mit Kehlkopfkrebs und anderen Krebserkrankungen behandelt. Durch das Engagement unseres Freundes Werner Kubitza konnten 3 Paletten mit medizinischen Geräten und Hilfsmitteln zusammengestellt werden. Werner ist selbst Betroffener und war bis vor kurzem Vorsitzender des Bundesverbandes der Kehlkopfoperierten und ist jetzt noch Vorsitzender des Netzwerkes Kopf-Hals-Mund-Krebs e. V. mit Sitz in Bonn.

Mit Hilfe der Solidaritätsinitiative ARBUGS und unseren Hochzeitsgeschenken für Kehlkopfoperierte in Kuba konnte der Transport finanziert werden und über meine Möglichkeit als MdB und Kontakten zur kubanischen Botschaft sicher realisiert werden.

Am Dienstag, den 14. Januar 2020 haben wir auf unserer Rundreise Santiago erreicht und waren für 14:00 Uhr zur offiziellen Übergabe angemeldet. Wir waren auf eine halbe Stunde Übergabe eingestellt und waren total überrascht über den Empfang.

Uns empfing ein Blitzlichtgewitter aus Handys, von Beschäftigten, die alle ein Foto machen wollten. Die Kubaner hatten die drei Paletten im Eingangsbereich aufgestellt, damit wir sie gemeinsam öffnen konnten. Nach einem kurzen Empfang, an dem die gesamte Ärzteschaft und große Teile der Belegschaft inklusive Mitarbeitervertretung anwesend war, ging es ans Auspacken. Die erste Palette enthielt noch die weniger hochwertigen Gerätschaften, aber schon da sah man die leuchtenden Augen der MedizinerInnen und PflegerInnen. Es waren alles Produkte in der sie in der täglichen Pflege und bei Operationen verzichten mussten, die sie aber bei der Schwere der Krankheiten dringend brauchen.

Wir unsererseits hatten leuchtende Augen, wenn wir sehen konnten, welche Freude wir gemacht haben. So konnten wir ein Stück weit die amerikanische Blockade durchbrechen. Welche Wertschätzung die Kubaner uns entgegenbrachten konnte man auch daran sehen, dass jemand von der Bezirksregierung von Santiago anwesend war, Jemand von der Regierung in Havanna, das nationale Fernsehen und zwei Radiosender.

Aber im Mittelpunkt standen ganz eindeutig die MedizinerInnen und PflegerInnen, denen wir die Arbeit erleichtert haben im Interesse der Kranken. Mit dabei waren, Peter Kurbjuweit und seine Frau Marie-Anna, Werner Kubitza und ich mit meinem Mann Wolfgang Räschke. Wir selbst haben neue Motivation die Menschen in Kuba zu unterstützen.


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