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CC BY-SA 3.0

Amira Mohamed Ali

Amira Mohamed Ali, MdB: Endlich Maßnahmen gegen die Blaualgenplage im Zwischenahner Meer einleiten

Nach einer Bürgersprechstunde in Bad Zwischenahn hat sich die Bundestagsabgeordnete Amira Mohamed Ali (DIE LINKE) in die Debatte um die wiederkehrende Cyanobakterienplage im Zwischenahner Meer eingeschaltet.

„Der drittgrößte See Niedersachsens sollte ein Ort zum Genießen der schönen Natur und für Freizeitspaß sein. Viel zu oft finden die Bad Zwischenahner und ihre Gäste aber einen See mit übelriechenden Cyanobakterien, auch Blaualgen genannt, vor. Diese schränken Angel-, Wassersport- und Bademöglichkeiten empfindlich ein“, so Mohamed Ali

 In einem offenen Brief fordert sie nun die niedersächsische Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) und den Ammerländer Landrat Jörg Bensberg auf, endlich Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität einzuleiten. „Wissenschaftlich fundierte Empfehlungen dazu liegen seit 2016 auf dem Tisch. Es gibt keinen Grund deren Umsetzung weiter hinauszuzögern.“, sagt Mohamed Ali.

Sie spielt damit auf die Studie des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) an. Darin wird unter anderem die Verringerung der landwirtschaftlichen Nutzung von Flächen entlang der Zuflüsse zum Zwischenahner Meer empfohlen. Eine weitere Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2018 kommt zu ähnlichen Ergebnissen. „Der Eintrag von Gülle und Kunstdünger in Zuläufe, insbesondere im Bereich der Otterbäke muss reduziert werden“, fordert Amira Mohamed Ali.

Dabei sieht sie Otte-Kinast und Bensberg als Hauptverantwortliche: „Nur das Land Niedersachsen und der Landkreis Ammerland haben die Befugnis die empfohlenen Maßnahmen einzuleiten. Anstatt weiter nur die Phosphatkonzentrationen an den Zuläufen zu messen sollte endlich Entschieden gehandelt werden“

Einen wirtschaftlichen Schaden für die Region durch die Verringerung der landwirtschaftlichen Nutzung befürchtet Mohamed Ali nicht. „Für Flächen, die nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werden könnte eine Entschädigung gezahlt werden. Die Verbesserung der Wasserqualität macht außerdem Bad Zwischenahn als Naherholungs- und Freizeitort noch attraktiver.“

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Amira Mohamed Ali ist seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages. Für ihre Fraktion ist sie Sprecherin für Tierschutzpolitik und Sprecherin für Verbraucherschutz. Im Bundestag arbeitet sie als ordentliches Mitglied in den Ausschüssen für Recht und Verbraucherschutz sowie Ernährung und Landwirtschaft.

Kontakt:

Amira Mohamed Ali, MdB
Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin

Telefon: +49 30 227-79235
Fax: +49 30 227-70235
amira.mohamedali@bundestag.de
www.bundestag.de


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