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MdB Victor Perli: Abzocke an privatisierten Autobahnraststätten [Update]

Die Zeitschrift STERN mit ihrer Titelstory, der Tagesspiegel und T-Online haben in den letzten Wochen pünktlich zur Ferienzeit die Recherchen Der Linken um MdB Victor Perli zur Abzocke an den privatisierten Autobahnraststätten aufgegriffen. Außer ein paar Finanzinvestoren, die profitieren, werden hier alle abgezockt: Beschäftigte, Kunden und SteuerzahlerInnen. 

Es ist bekannt, dass Kunden für Benzin, Verpflegung und Toiletten an Autobahnen absurd hohe Preise zahlen müssen. Wenig bekannt sind die miserablen Arbeitsbedingungen und die schlechte Bezahlung der Beschäftigten. Durch Perlis Parlamentsanfrage ist bekannt geworden, dass die Bundesregierung das Ganze auch noch mit rund 100 Millionen Euro pro Jahr für die Infrastruktur subventioniert. 

Die Gewerkschaft NGG hat sich der Forderung Der Linken angeschlossen, die Raststätten wieder zu verstaatlichen (

https://rp-online.de/wirtschaft/gewerkschaft-ngg-will-raststaetten-verstaatlichen_aid-44050983)

Auf der Seite unserer Bundestagsfraktion ist zum Thema ein Artikel eingestellt: 

https://www.linksfraktion.de/themen/nachrichten/detail/tank-rast-zurueck-in-oeffentliche-hand/

Victor Perli, MdB
Fraktion DIE LINKE.

Mitglied im Haushaltsausschuss

Umverteilungspolitischer Sprecher

Bundestagsbüro Berlin:
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon: 030-22775293

Regionalbüro Nordost-Niedersachsen:
Altenbrückertorstraße 2
21335 Lüneburg
Telefon: 04131-6083380

Bild: Wikimedia, cc-by-sa-3.0-de

 

Ergänzung der Redaktion (8.8.19):

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke:

http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/19/057/1905786.pdf

Nachdem der Bund für die Privatisierung im Jahr 1998 rund 600 Mio. Euro bekam, wurde das Unternehmen im Jahr 2004 bereits für 1,1 Mrd. Euro an einen Londoner Finanzinvestor weiterverkauft, der mit Sonderdividendenausschüttungen in den Jahren 2004 bis 2007 400 Mio. Euro erlösen konnte, wobei dem Unternehmen hohe Schulden aufgebürdet wurden (vgl. www.wiwo.de/ unternehmen/dienstleister/autobahn-raststaetten-ausgebliebene-investitionen- verschreken-investoren/11932892-2.html).


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