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Prostitution: Im Spannungsfeld zwischen Selbstbestimmung und Ausbeutung

Unter diesem Motto stand die Veranstaltung der DIE LINKE. Regionsfraktion zum Weltfrauentag 2019.

Getreu dem Sprichwort: „Mit den Menschen reden und nicht über Sie“ konnten wir für das Podium Mademoiselle Ruby vom Berufsverband für erotische und sexuelle Dienstleistungen e.V. gewinnen. Frau Rudy kritisierte das seit dem 01. Juli 2017 geltende Prostitutionsschutzgesetz mit seiner Registrierungspflicht als „Sondergesetz“ für Menschen in der Sexarbeit. Sie selber gehörte früher zum Vollzeit-Prekariat und Sexarbeit ist für Sie auch ein Care-Beruf. Allerdings gab Frau Ruby auch zu verstehen, dass das „Finanzielle“ ein sehr großer Pull-Faktor ist, um sexuelle Dienstleistungen anzubieten. Sie freue sich sehr bei der LINKEN, als gesellschaftskritische Kraft in der Tradition von Clara Zetkin und Rosa Luxemburg, ihren Standpunkt zur Sexarbeit vertreten zu können.

Die Linke Regionsfraktion hatte in die Galerie des Regionshauses geladen, ca. 20 Gäste kamen um sich über das Thema Prostitution auszutauschen.

Frau Marlene Graf vom Fachbereich Gesundheit hält das Prostitutionsschutzgesetz nicht für sinnvoll. Beratungen für Frauen, die im Sexgewerbe tätig sind, sollten immer freiwillig erfolgen. Bis 2016 gab es im Fachbereich Gesundheit eine kostenlose und anonyme Untersuchung gemäß § 19 Infektionsschutzgesetz. In ihrer 30 jährigen Berufspraxis hat sich bei den gesundheitlichen Beratungen noch keine Frau als Zwangsprostituierte geoutet.

Abschließend sagte Frau Ruby: „Menschen, die aus der Sexarbeit aussteigen, müssen wertschätzend behandelt werden.


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