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Ratsfraktion DIE LINKE: Obdachlose und Drogenkranke nicht wie Sondermüll behandeln!

Am vergangenen Wochenende sprach die Polizei rund um den Hauptbahnhof in Nähe der Drogenhilfestation Stellwerk 35 Platzverweise gegen obdachlose- und drogenkranke Menschen aus.

In der jüngeren Vergangenheit hatten sich insbesondere die Betreiber+innen des Vereinsheimes für Modelleisenbahnen über das Campieren und Lagern dieser hilfebedürftigen Menschen vor ihrer Einrichtung beschwert. Interessierte Bürgerinnen und Bürger würden abgeschreckt, das Vereinsheim zu frequentieren.

Dazu der sozialpolitische Sprecher der Linksfraktion im Rat Dirk Machentanz (DIE LINKE): „Es gehört sich, trotz der Problematik nicht, obdachlose und drogenkranke Bürgerinnen und Bürger wie Sondermüll zu behandeln, indem die staatliche Exekutive diese aus ihrem angestammten Kiez entfernt und Platzverweise ausspricht.“

„Die Grundproblematik liegt darin, dass die Drogenhilfestation Stellwerk und der Mecki-Laden am Wochenende geschlossen sind. Wir haben bereits in der jüngeren Vergangenheit mehrmals gefordert, dass die Drogenhilfestation rund um die Uhr geöffnet sein muss. Bevor Menschen verfrachtet werden, wird ein Alternativkonzept benötigt, welches unter anderem beinhaltet, Örtlichkeiten zu schaffen, die eine Betreuung rund um die Uhr gewährleisten“, so der Sozialpolitiker.

Für Rückfragen: Dirk Machentanz: 0176/47030561


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