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Themenseite "Frieden"

Die Region Hannover ist Bestandteil eines Systems von Rüstungsforschung und Rüstungsindustrie. Die Region Hannover ist wichtiges Drehkreuz für den Transport von Rüstungsgütern. In Wunstorf werden über den dortigen Fliegerhorst die deutschen Militäreinsätze erst logistisch möglich. Von dort aus wird die Bundeswehr bei ihren Auslandseinsätzen versorgt. In der Region Hannover sind diverse Unternehmen an der Rüstungsproduktion beteiligt oder sind als Dienstleister für die Bundeswehr tätig.

An den Hochschulen in Hannover wird – offen oder verdeckt – Kriegs- und Rüstungsforschung betrieben. Zugleich wird in der Region Hannover durch die Bundeswehr für den Tod geworben. Jugendoffiziere und KarriereberaterInnen sind in Schulen und bei Ausbildungsmessen aktiv. In Schulen liegt für SchülerInnen vor dem Schulabschluss massenhaft Werbung für die Bundeswehr aus und die Arbeitsagentur beordert jugendliche Hartz IV-EmpfängerInnen ins Arbeitsamt, wo sie von Offizieren für die Bundeswehr geworben werden.

Als Teil der Friedensbewegung arbeitet DIE LINKE für ein Ende aller militärischen Gewalt, für ausschließlich zivile Konfliktlösungen und für friedensstiftenden politischen Dialog. Wir lehnen alle Militärinterventionen prinzipiell ab und engagieren uns für Abrüstung bis zur gänzlichen Abschaffung der Bundeswehr. Anlässlich des 71. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus erinnert DIE LINKE: Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen! Das Völkerrecht – nicht das Recht des Stärkeren – muss  zur Geltung gebracht werden. Insbesondere ist für ein Gewaltverbot und für die Souveränität aller Staaten zu streiten.
 

AKTUELLES

18.11.2020 - Zwar zeichnete sich in den letzten Tagen rund um den Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan eine leichte Entspannung ab, doch hinterlassen die vorangegangenen Konflikte auch bleibende Spuren. Weil die Situation noch immer weit davon entfernt ist, gelöst zu sein, meldete sich die Europaabgeordnete Martina Michels in einem Gastbeitrag bei die-zukunft.eu zu Wort: „Eine vermittelnde Rolle, um den Konflikt zu lösen, nahm die EU jetzt genauso wenig ein wie die OSZE oder die Vereinten Nationen. Blamiert und ohnmächtig waren sie nur noch Zaungäste. Doch ohne schnelle, internationale Vermittlung könnte die junge armenische Demokratie zum nächsten Opfer des weiter schwelenden Konflikts werden.” | weiterlesen

18.11.2020 - Ende letzter Woche unterzeichnete eine Reihe von Europaabgeordneten aus verschiedenen Fraktionen ein Schreiben an Horst Seehofer. Der Bundesinnenminister ist aktuell auch Vorsitzender im Rat der 27 EU-Minister*innen. Auf Initiative von Cornelia Ernst fordern die Abgeordneten eine sofortige Umverteilung der über 8.000 Menschen auf der Insel Lesbos, die seit dem Brand in Moria unter noch erbärmlicheren Zuständen ausharren müssen und in ihren Zelten Wind und Wetter ausgesetzt bleiben. „Diese Katastrophe nach der Katastrophe ist kein nationales Problem der griechischen Regierung, sondern ein EU-weites. Es wird immer deutlicher, dass auf Lesbos keine würdigen Unterbringungsmöglichkeiten geschaffen werden können.“ | weiterlesen

12.11.2020 - In einer Erklärung aus Anlass des Jahrestages der Reichspogromnacht im Jahre 1938 betonten Katja Kipping und Bernd Riexinger, dass es eine zentrale Lehre der Geschichte sei, sich antisemitischen, rassistischen, menschenfeindlichen Ideologien entschieden entgegenzustellen. Wenn Pegida am Jahrestag der Reichspogromnacht in Dresden auf die Straße geht oder AfDler in den Parlamenten ihre völkische Ideologie verbreiten, seien auch das Provokationen, die Gewaltausbrüchen gegen Minderheiten den Weg bereiten. Dieser Normalisierung menschenverachtender Ideologien müssen wir uns jetzt entgegen stellen. DIE LINKE tue das gemeinsam mit Bewegungen, Verbänden, Organisationen, mit vielen Antifaschistinnen und Antifaschisten.

29.10.2020 - "Es ist ein Hoffnungsschimmer in einer Zeit, in der es um internationale Abrüstungsbemühungen ansonsten düster aussieht: Der Atomwaffenverbotsvertrag wurde gestern vom fünfzigsten Staat ratifiziert“, erklärte Matthias Höhn, sicherheitspolitischer Sprecher der Fraktion der LINKEN im Bundestag. Dass Deutschland und die Atommächte den Vertrag der Vereinten Nationen über ein Verbot von Atomwaffen weiterhin boykottieren, ist ein Skandal. DIE LINKE fordert die Bundesregierung auf, den Vertrag zu ratifizieren. Der Bundestag hat bereits 2010 für den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland gestimmt. | weiterlesen

21.10.2020 - Im Europaparlament wurde in dieser Woche über den Atomwaffensperrvertrag diskutiert. Noch immer befinden sich viel zu viele Atomwaffen auf der Erde, mit Frankreich stellt auch ein EU-Mitglied ein eigenes Atomarsenal, und noch immer sind nicht alle EU-Mitgliedstaaten Unterzeichner des UN-Atomwaffenverbotsvertrags. Darauf wies die Europaabgeordnete Özlem Alev Demirel in ihrer Rede hin und verlangte stärkere Bemühungen für eine atomwaffenfreie Welt: "Auf deutschem Boden trainieren derzeit belgische, niederländische, italienische und deutsche Piloten den Abwurf von Atombomben. In Zeiten, in denen Friedensforscher vor der erhöhten Gefahr eines Atomkriegs warnen, ist die EU gefragt, endlich ein Akteur für weltweite nukleare Abrüstung zu werden." | weiterlesen

29.09.2020 - Am vergangenen Freitag wurden in der Türkei Haftbefehle gegen 82 Mitglieder der Opposition erlassen. Die Inhaftierten sind vor allem Mitglieder der linken Oppositionspartei HDP, unter ihnen der Ko-Bürgermeister der Stadt Kars sowie ehemalige Parlamentsabgeordnete und Parteispitzen der HDP. In einer Presseklärung verurteilte Bernd Riexinger das Vorgehen gegen die HDP: "Wir verurteilen die Festnahmen aufs Schärfste, denn hier werden jegliche rechtsstaatlichen Prinzipien ausgesetzt. Damit soll eine demokratische Oppositionspartei, die sich der autoritären Regierung Erdogans entgegenstellt, zerschlagen und mundtot gemacht werden.

 


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    Europäisches Forum - Online-Konferenz der Europäischen Linken

    Vor drei Jahren initiierte die Partei der Europäischen Linken erstmalig das Europäische Forum, um linke, grüne und progressive Kräfte zusammen zu bringen. mehr

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    Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

    Am 25.11. ist der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. In diesem Jahr findet anlässlich des Tages die Kampagne „Orange the world" statt, an welcher auch die Region Hannover teilnimmt: mehr

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    Finanzinvestoren als Heilsbringer?

    Eine Veranstaltung der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag. Anmeldung bis 23.11. erforderlich! mehr

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    27.-29.11.2020 Mannheim - mehr

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    Kampagnen-Konferenz zum Jugendwahlkampf 2021 am Sonntag 29.11.2020

    Veranstaltung der linksjugend ['solid] - Onlinekonferenz via Zoom mehr

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    Demokratie in Coronazeiten

    Dr. Rolf Gössner, Dr. Diether Dehm und der stellvertretende niedersächsische Landesvorsitzende der Linken, Thorben Peters sprechen über Demokratie in Coronazeiten. mehr

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