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Themenseite "Frieden"

Die Region Hannover ist Bestandteil eines Systems von Rüstungsforschung und Rüstungsindustrie. Die Region Hannover ist wichtiges Drehkreuz für den Transport von Rüstungsgütern. In Wunstorf werden über den dortigen Fliegerhorst die deutschen Militäreinsätze erst logistisch möglich. Von dort aus wird die Bundeswehr bei ihren Auslandseinsätzen versorgt. In der Region Hannover sind diverse Unternehmen an der Rüstungsproduktion beteiligt oder sind als Dienstleister für die Bundeswehr tätig.

An den Hochschulen in Hannover wird – offen oder verdeckt – Kriegs- und Rüstungsforschung betrieben. Zugleich wird in der Region Hannover durch die Bundeswehr für den Tod geworben. Jugendoffiziere und KarriereberaterInnen sind in Schulen und bei Ausbildungsmessen aktiv. In Schulen liegt für SchülerInnen vor dem Schulabschluss massenhaft Werbung für die Bundeswehr aus und die Arbeitsagentur beordert jugendliche Hartz IV-EmpfängerInnen ins Arbeitsamt, wo sie von Offizieren für die Bundeswehr geworben werden.

Als Teil der Friedensbewegung arbeitet DIE LINKE für ein Ende aller militärischen Gewalt, für ausschließlich zivile Konfliktlösungen und für friedensstiftenden politischen Dialog. Wir lehnen alle Militärinterventionen prinzipiell ab und engagieren uns für Abrüstung bis zur gänzlichen Abschaffung der Bundeswehr. Anlässlich des 71. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus erinnert DIE LINKE: Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen! Das Völkerrecht – nicht das Recht des Stärkeren – muss  zur Geltung gebracht werden. Insbesondere ist für ein Gewaltverbot und für die Souveränität aller Staaten zu streiten.
 

AKTUELLES

16.06.2021 - Sein erster Europabesuch führte den neuen US-Präsidenten Biden Anfang der Woche auch nach Brüssel zum NATO-Gipfel. Auf diesem ersten Treffen nach der Trump-Ära sollte die strategische Neupositionierung der NATO untermauert werden. Die zentrale Nachricht, die vom Gipfel ausgeht, soll lauten: "Einheit im Bündnis" und die USA ist zurück an der Spitze der Allianz. Als Feindbilder für die eigene Legitimation werden Russland und China ausgemacht. Deshalb war für die friedenspolitische Sprecherin der Linken Özlem Alev Demirel bereits vorher klar: "Wir brauchen Friedensdiplomatie statt Säbelrasseln und Eskalation für ökonomische Interessen!"

16.06.2021 - Die Historische Kommission hat eine Stellungnahme zum 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 beschlossen. Darin bekräftigte sie die Feststellungen und Schlussfolgerung, die in der Erklärung der Historische Kommission zum 60. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion im Jahr 2001 dokumentiert sind. Die Veränderungen im Verhältnis des Westens zu Russland in den vergangenen zwanzig Jahren machten es jedoch erforderlich, so die zentrale Aussage der aktuellen Stellungnahme, auf Entwicklungen hinzuweisen, die in offensichtlichem und krassem Widerspruch zu den Lehren stehen, die die Geschichte heutigen und künftigen Generationen erteilt hat: "Russland sollte als ein integraler Teil der Weltgemeinschaft akzeptiert werden. Eine Politik, die Frieden in der Welt will, muss das Gespräch und die Zusammenarbeit mit Russland suchen."

26.05.2021 - "Die durch Belarus erzwungene Umleitung des Ryanair-Fluges von Vilnius nach Minsk und die anschließende Festnahme des belarussischen Oppositionsaktivisten Roman Protasewitsch ist ein Akt staatlicher Luftpiraterie", kommentiert Gregor Gysi die Ereignisse vom Pfingstsonntag. In der Geschichte hab letztlich keine Repression einem Machthaber dabei geholfen, dauerhaft die Überwindung seiner Macht zu verhindern. Das müsse auch Lukaschenko begreifen.

19.05.2021 - Özlem Alev Demirel hat in einer kleinen Broschüre zusammenfassen lassen, auf welchen Wegen und mit welchen Projekten die Europäische Union die Militarisierung vorantreibt und welche Mittel dafür zur Verfügung stehen. Die Broschüre hat den Stand April 2021 und ist vorerst nur online verfügbar.

07.05.2021 - Heute knallen Sektkorken bei der Rüstungslobby, morgen Waffen in aller Welt: Die EU will aufrüsten, mit einem Rüstungsfonds. Dem stimmte die Mehrheit des Europaparlaments (EP) letzte Woche zu, obwohl EU-Gelder laut EU-Vertrag nicht für militärische Zwecke ausgegeben werden dürfen. Damit dies trotzdem möglich wird, greift die EU-Kommission zu einem Trick: die Gelder werden einfach als Wettbewerbsförderung oder Industriepolitik ausgegeben. Die Linke Özlem Alev Demirel, stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung des EP, kritisiert diese "Farce". Denn der Fonds diene "als Anschubfinanzierung für gigantische und neuartige Rüstungsprojekte der EU."

28.04.2021 - Die EU-Grenzagentur FRONTEX flog letztes Jahr mehr als 1000 operative Einsätze mit mehr als 4700 Flugstunden. Das zeigt die Antwort der EU-Kommission auf eine Anfrage von Özlem Alev Demirel, friedenspolitische Sprecherin von DIE LINKE im Europaparlament. Während immer mehr Schiffe, die Menschen aus Seenot retten könnten, von der EU abgezogen werden, schauen die Piloten den Menschen auf der Flucht tatenlos beim Ertrinken zu. Für Demirel eine "moralische Bankrotterklärung" der EU.

 


Nächste Termine

  1. 00:01 - 23:59 Uhr

    Im Gespräch mit Elke Gryglewski zu Antisemitismus in der Gedenkstättenarbeit

    Meldet euch für die Veranstaltungen einfach unter info@falken-hannover.de (Betreff Antisem-Workshop) an. - Termin noch offen! mehr

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  1. 19:00 Uhr

    Plenum: Linksjugend Hannover

    Jeden Montag trifft sich die Linksjugend zum Plenum und koordiniert Aktionen in den kommenden Wochen, plant Veranstaltungen und fasst Beschlüsse. Je nach Pandemie Geschehen finden die Treffen auf Zoom, in der Nieschlagstraße 26 oder in der Goseriede 8 statt. mehr

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  1. 19:00 Uhr

    Offenes Treffen der BO Ricklingen

    Stadtteilzentrum Ricklingen, Anne-Stache-Allee 7, 30459 Hannover. Üstra 3, 7, 17 - Haltestelle Beekestraße. Barrierefrei. Die Sitzung findet vorbehaltlich der vorliegenden Corona-Situation statt. mehr

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