Mietennotstand stoppen!

In Hannover herrscht Mieten-Notstand: hohe Mieten, Leerstand, verfallende Wohnungen und Spekulation. Große Immobilienkonzerne wie Vonovia, Gundlach & Co. verdienen an unserer Miete, während die Stadt untätig zuschaut.

Mit einem Einwohnerantrag wollen wir das ändern. Wenn mindestens 8.000 Unterschriften zusammenkommen, muss der Stadtrat sich endlich mit unseren Maßnahmen gegen den Mieten-Notstand befassen.

Unsere Forderungen:

Keine Leerstände, Abrisse, Ferienwohnungen
Wir haben ein riesiges Problem mit Leerstand, weil dreiste Vermieter*innen lieber mit Wohnraum spekulieren. In Hannover ist das, genau wie Abriss oder Kurzzeitvermietung, verboten (Zweckentfremdungssatzung). Aber was passiert bisher? – Nichts! Wir fordern: Die Stadt muss diese Ungerechtigkeit konsequent unter Androhung von Bußgeldern verhindern.

Keine Förderung für Immobilienkonzerne
Momentan gibt Hannover viel Geld aus, damit Immobilienkonzerne ein paar Wohnungen für 25 Jahre günstiger vermieten (Sozialbindung). So fließen unsere Steuergelder direkt an Vonovia & Co. Das ist teuer und bringt langfristig gar nichts. Wir fordern: Nur noch gemeinwohlorientierte Träger dürfen diese Förderung bekommen.

Erbpacht statt Ausverkauf
Wir fordern: Die Stadt vergibt ihre Grundstücke nur noch als Erbpacht. So wird Boden nicht zum Spekulationsobjekt großer Konzerne. Gemeinwohlorientierte Träger (z.B. Genossenschaften) können sich dadurch Grundstücke wieder leisten und neue Wohnungen bauen.

Mieten einfrieren bei städtischen Wohnungen
Wir fordern: Die Stadt Hannover darf die Mieten bei ihren Wohnungsunternehmen (z.B. Hanova) nicht mehr erhöhen. Auch nicht bei Neuvermietungen!

Was kann ich tun:

Jeder kann unterschreiben!

Jede Person ab 14 Jahren, die in Hannover wohnt, kann den Einwohnerantrag  selbstständig ausfüllen und unterschreiben – unabhängig von Staatsangehörigkeit oder Einkommen.


Wohin schicken?

Ausgefüllte Anträge bitte an:

Die Linke – Kreisverband Region Hannover
Goseriede 8
30159 Hannover