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Themenseite "Wohnen"

In großen Städten, Ballungszentren und Universitätsstädten explodieren die Mieten. Weil die Miete nicht mehr bezahlbar ist, werden viele aus ihren Wohnungen verdrängt. Die Städte verändern sich: Die attraktiven Innenstädte sind mehr und mehr den Reichen vorbehalten. Arme, Studierende, Menschen mit geringem Einkommen, Rentnerinnen und Rentner werden verdrängt. Und auch für Menschen mit mittlerem Einkommen wird es eng! Immer mehr Anteile von Lohn und Gehalt müssen fürs Wohnen aufgebracht werden und fehlen an anderer Stelle. Die Angst, sich keine Wohnung mehr leisten zu können, verunsichert viele Menschen. Die Mietpreisbremse der Regierung ist wirkungslos: Sie hat die Explosion der Mieten nicht stoppen können. Der soziale Wohnungsbau ist weiter im Niedergang.

Mehr Infos zu Positionen der Partei Die Linke:
https://www.die-linke.de/themen/wohnen/


AKTUELLES

24.02.2021 - Der Berliner Mietendeckel sorgte bereits vor seiner Einführung für Albträume bei der Immobilienlobby. Jetzt gilt er bereits ein Jahr, und während sich zehntausende Mieterinnen und Mieter über Mietsenkungen freuen, meckern nur die, die von der Mietenexplosion seit Jahren profitieren. Stadtentwicklungssenator Sebastian Scheel (DIE LINKE), Nachfolger von Katrin Lompscher, zeigt sich im Interview mit dem neuen deutschland hingegen zufrieden. Auch der Berliner Mieterverein pflichtet ihm in seiner Pressemitteilung "Mietendeckel ist wertvollster Mieterschutz seit Jahrzehnten" bei.

09.12.2020 - In Amsterdam wird in manchen Vierteln jede neunte Wohneinheit über Airbnb vermietet. In Barcelona bewirkte die Präsenz von Airbnb bei Neuvermietungen eine Verteuerung um 19 Prozent. In New York City beliefen sich im Jahr 2016 die auf Airbnb zurückzuführenden Mehrkosten für Mieter*innen auf mehr als 616 Millionen US-Dollar. In Paris ist der verfügbare Wohnraum um 15.000–25.000 Wohnungen und in Prag um 15.000 Wohnungen geschrumpft. Das sind einige der zentralen Ergebnisse einer Studie, die Martin Schirdewan, Ko-Fraktionsvorsitzender von THE LEFT im Europäischen Parlament in Auftrag gab. Für ihn steht außer Frage: „Gegen Airbnb vorzugehen, heißt die Mieten vor Ort zu senken. Booking-Plattformen müssen reguliert werden.” | weiterlesen

18.11.2020 - Der Start ist geglückt; nun wird Stufe zwei gezündet: Neun Monate nach dem Start des Mietendeckels tritt am 23. November die zweite Stufe des Gesetzes in Kraft. Dann sind Vermieter verpflichtet, nach dem Gesetz überhöhte Mieten zu senken. Mitten in der Corona-Krise werden durch diese Regelung mindestens 360.000 Haushalte in Berlin entlastet und viele Millionen Euro von den Immobilienbesitzern zu den Mieterinnen und Mietern umverteilt. Unsere Berliner Abgeordnete Gaby Gottwald erklärt die kleine Revolution in der deutschen Wohnungspolitik, die Berlin zur ersten wachsenden Metropole mit sinkenden Mieten macht. | weiterlesen

12.11.2020 - Die neue Studie "Wem gehört die Stadt?" (Download) der Rosa-Luxemburg-Stiftung zur Lage des Berliner Immobilienmarktes hat es in sich: Demnach befindet sich die Hälfte der Stadt im Besitz einiger Tausend (Immobilien-)Multimillionäre. Die fetten Renditen von bis zu 20 Prozent zahlten bislang die Mieterinnen und Mieter. | weiterlesen

23.09.2020 - Im Zuge der Wohnungsnot verhängten mehrere europäische Städte Auflagen für Buchungsplattformen wie Airbnb. Damit soll eine zusätzliche Verschärfung der Wohnsituation vermieden werden. Gestern stellte der Europäische Gerichtshof für den Fall von Paris klar, dass die dort eingeführten Maßnahmen - beispielsweise eine Genehmigungspflicht für die Kurzzeitvermietung - rechtmäßig seien. Dieses Urteil wirkt weit über Frankreich hinaus und auch Martin Schirdewan, Ko-Fraktionsvorsitzender der EP-Linksfraktion GUE/NGL begrüßte den Richter*innen-Spruch: „Wohnungsmärkte und Mieter*innen müssen besser vor intransparenten Geschäftspraktiken von Airbnb und anderen Booking-Plattformen geschützt werden. Was eine Selbstverständlichkeit ist, musste erst vom EuGH geklärt werden.“ | weiterlesen.

 


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