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09:30 - 16:30 Uhr

Fachtag: Schnittstelle Migration und Queer - Intersektionale Herausforderungen in der Jugend- und Migrationsarbeit

Tagungshaus St. Clemens, Platz an der Basilika 3, 30169 Hannover. -

Veranstalter/Organisator: QLM – Queeres Leben in der Migrationsgesellschaft. -

Anmeldungen bis zum 31. Januar 2020 mit der Nennung des Workshops, an dem Sie teilnehmen möchten, unter: info@queer-migrants.de

In den letzten Jahren wurden große Erfolge in der Gleichstellung von LSBTIQ* in der Gesellschaft erreicht. Damit einhergehend stiegen die Erwartungen an die Fachkräfte, die sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in der Arbeit mit Jugendlichen zu integrieren. Diese Herausforderung wird noch größer, da in Niedersachsen Jugendliche mit und ohne Migrationskontext zusammen leben,  die höchst vielfältige Vorstellungen zu Sexualitäten und Geschlechtern haben. Diese Jugendlichen werden wiederum entweder über die Kategorie LSBTIQ* oder über die Kategorie „Herkunft“ adressiert. Diese Betrachtungsweisen werden den Lebenswirklichkeiten der Jugendlichen nicht gerecht.

Deshalb wird dieser Fachtag versuchen, trennende Sichtweisen und Strukturen durch intersektionale Betrachtungsweisen zu verbinden. Insbesondere sollen folgende Aspekte vertieft werden:

  • wie die etablierte Jugendarbeit sowohl der Vielfalt unserer Migrationsgesellschaft als auch der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt gerecht werden kann;
  • wie Jugendliche gestärkt werden können, die nicht den Normen oder Rollenerwartungen ihres Umfelds entsprechen;
  • wie insbesondere die Mehrfachdiskriminierung queerer Personen mit Migrationskontexten wahrgenommen, bearbeitet und abgebaut werden kann.

Der Fachtag will einen Beitrag dazu leisten,

  • dass Jugendliche nicht auf ihre Herkunft reduziert werden und sich auch hinsichtlich ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität frei entfalten können;
  • dass queere Jugendliche mit Migrationskontext unvoreingenommen an den Angeboten der etablierten Jugendarbeit teilhaben können, ohne mit Vorurteilen konfrontiert zu sein;
  • dass queere Jugendliche nicht länger hin und her gerissen sind zwischen den Erwartungen ihrer Familie oder Peergroup und ihrem gleichgeschlechtlichen Begehren oder Trans*- oder Inter*-Geschlechtlichkeit.

Der Fachtag richtet sich primär an Fachkräfte der Jugend-, Migrations- und Fluchtarbeit sowie an engagierte Freiwillige in diesen Feldern. Evtl. Doppelsendungen der Einladung bitten wir zu entschuldigen.

Viele Grüße,
Kadir Özdemir

Projektkoordination
QLM – Queeres Leben in der Migrationsgesellschaft

Bürozeiten Mo - Mi, 11:00 bis 16:00 Uhr
Asternstraße 2
30167 Hannover

Telefon   0511-3400 13 48
E-Mail     kadir.oezdemir@queer-migrants.de
Web       www.queer-migrants.de (im Aufbau) und www.nvbf.de

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Fachtag: Schnittstelle Migration und Queer - Intersektionale Herausforderungen in der Jugend- und Migrationsarbeit

Tagungshaus St. Clemens, Platz an der Basilika 3, 30169 Hannover. -

Veranstalter/Organisator: QLM – Queeres Leben in der Migrationsgesellschaft. -

Anmeldungen bis zum 31. Januar 2020 mit der Nennung des Workshops, an dem Sie teilnehmen möchten, unter: info@queer-migrants.de

In den letzten Jahren wurden große Erfolge in der Gleichstellung von LSBTIQ* in der Gesellschaft erreicht. Damit einhergehend stiegen die Erwartungen an die Fachkräfte, die sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in der Arbeit mit Jugendlichen zu integrieren. Diese Herausforderung wird noch größer, da in Niedersachsen Jugendliche mit und ohne Migrationskontext zusammen leben,  die höchst vielfältige Vorstellungen zu Sexualitäten und Geschlechtern haben. Diese Jugendlichen werden wiederum entweder über die Kategorie LSBTIQ* oder über die Kategorie „Herkunft“ adressiert. Diese Betrachtungsweisen werden den Lebenswirklichkeiten der Jugendlichen nicht gerecht.

Deshalb wird dieser Fachtag versuchen, trennende Sichtweisen und Strukturen durch intersektionale Betrachtungsweisen zu verbinden. Insbesondere sollen folgende Aspekte vertieft werden:

  • wie die etablierte Jugendarbeit sowohl der Vielfalt unserer Migrationsgesellschaft als auch der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt gerecht werden kann;
  • wie Jugendliche gestärkt werden können, die nicht den Normen oder Rollenerwartungen ihres Umfelds entsprechen;
  • wie insbesondere die Mehrfachdiskriminierung queerer Personen mit Migrationskontexten wahrgenommen, bearbeitet und abgebaut werden kann.

Der Fachtag will einen Beitrag dazu leisten,

  • dass Jugendliche nicht auf ihre Herkunft reduziert werden und sich auch hinsichtlich ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität frei entfalten können;
  • dass queere Jugendliche mit Migrationskontext unvoreingenommen an den Angeboten der etablierten Jugendarbeit teilhaben können, ohne mit Vorurteilen konfrontiert zu sein;
  • dass queere Jugendliche nicht länger hin und her gerissen sind zwischen den Erwartungen ihrer Familie oder Peergroup und ihrem gleichgeschlechtlichen Begehren oder Trans*- oder Inter*-Geschlechtlichkeit.

Der Fachtag richtet sich primär an Fachkräfte der Jugend-, Migrations- und Fluchtarbeit sowie an engagierte Freiwillige in diesen Feldern. Evtl. Doppelsendungen der Einladung bitten wir zu entschuldigen.

Viele Grüße,
Kadir Özdemir

Projektkoordination
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E-Mail     kadir.oezdemir@queer-migrants.de
Web       www.queer-migrants.de (im Aufbau) und www.nvbf.de

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